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NLP Ausbildung Mainz mit NLP Diplom® zum NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® Mainz. Jetzt Ihr eigener NLP-Coach werden
NLP Ausbildung Mainz mit NLP Diplom® zum NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® Mainz. Jetzt Ihr eigener NLP-Coach werden

Ausbildung und Diplomierung zum
systemischen NLP-Practitioner® und
Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®

für Teilnehmer aus dem Raum Mainz.

Diese Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner® mit den zusätzlichen Schwerpunkten Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen stärken, ist Ihr faszinierender Zugang zur Welt des NLP und der Arbeit mit Systemen, besser bekannt unter Systemaufstellung und Familienaufstellung. Dazu sind keine Vorkenntnisse nötig!

Lesen Sie hier die Rezensionen von begeisterten Ausbildungsteilnehmern.

Sie schließt mit dem Diplom zum systemischen NLP-Practitioner® und dem Diplom zum Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®, nach den Kriterien des Deutschen Instituts für systemische NLP-Ausbildung® und dem International Institute for Systemic NLP Education®, ab.

Die Ausbildung richtet sich an alle Menschen, die ihr Selbstbewusstsein stärken wollen, ihre Selbstsabotagemechanismen und Erfolgsboykotteure auflösen möchten, mit sich und anderen wirkungsvoller umgehen wollen, oder sich privat und beruflich neu orientieren möchten.

Der Wirkungsgrad dieser Ausbildung erreicht neben dem Privatleben auch sehr viele berufliche Bereiche und Funktionen, wie zum Beispiel Führung, Verkauf und Vertrieb, Pädagogik, Lehrer, Eltern, soziale Dienste, Therapie im Allgemeinen, Training, Beratung, Personalauswahl, Personalentwicklung und natürlich Coaching.

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Vielleicht die größte Investition in Ihr Leben!

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Sie werden in dieser Intensivausbildung über 230 Stunden mehr als "nur" NLP lernen:

Sie erwerben Fähigkeiten im Arbeiten mit NLP Interventionen und der systemischen Aufstellungsarbeit. Dabei beginnen Sie, Ihren eigenen Handlungs- und Kommunikationsstil zu entwerfen und zu vertiefen. Sie werden auf einem hohen Trainingsniveau umfassend und durch erfahrene Praktiker professionell ausgebildet. Das ermöglicht Ihnen, die eigenen Grenzen zu überwinden und persönlich zu wachsen.

Ein weiterer Mehrwert für Sie persönlich:

Diese Ausbildung umfasst alle maßgeblichen NLP-Techniken der Practitioner Stufe in Theorie und Praxis. Durch die Spezialisierung in der Aufstellungsarbeit mit Familiensystemen, Organisationssystemen und weiteren Systemen, werden Sie quasi gleichzeitig zum "systemischen Coach". Weiterhin erfolgt die Vermittlung von psychologischem Basiswissen, ergänzt um die neusten Erkenntnisse aus der Neurobiologie (Spiegelneurone).

Diese Ausbildung ist damit gleichzeitig Ihr persönlicher Zugang für die multifunktionale Ausbildung zum systemischen NLP-Master® und Selbstbewusstseins-Coach-Master®, die wiederum Voraussetzung für das Arbeiten auf hohem Niveau, in der Ausbildung zum systemischen NLP Trainer® und zum Selbstbewusstseins-Coach-Trainer®, ist.

An Grenzen kommen oder mehr Fachkompetenz erwerben?

Durch die Grenzen der Anwendbarkeit von NLP in Bezug auf systemische Störungen ist es bis heute so, dass eine systemische Verstrickung eine im NLP völlig unbekannte Symptomklasse bildet.

NLP bietet hier keine angemessenen Interventionen. Somit kann der Anwender bei sich selbst, im Coaching oder in der Kommunikation mit Menschen, die Hinweise auf eine systemische Störung, weder interpretieren, noch in geeigneter Form lösungsorientiert damit arbeiten!

Was bedeutet das für Sie?

Genau aus diesem Grund wurde diese Ausbildung explizit darauf abgestimmt, die Synergien von NLP und systemischer Aufstellungsarbeit komplementär zu nutzen, um für sich selbst und als Anwender, kompetent, professionell und ressourcenvoll arbeiten zu können.

Deshalb werden pro Wochenendblock bis zu zwei Systemaufstellungen und Familienaufstellungen durchgeführt. Dadurch erleben Sie eine intensive Einführung in die systemische Aufstellungsarbeit.

Durch moderne Trainingsmethoden, in modularer Kombination mit Selbsterfahrungstraining in den Peergruppen und der Vertiefung durch Übung unter Supervision, können Lernen und Verändern für Sie zu einem tief greifenden Erlebnis werden.

Die Umsetzung erfolgt in Kleingruppen mit kompetenter Unterstützung.

Damit wird ein unmittelbarer Praxistransfer möglich:

Das Erlernte können Sie sofort umsetzen, um es privat und beruflich zu nutzen!

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Erhebliche Kosten- und Zeitersparnis durch diese Ausbildung:

für Teilnehmer aus dem Raum Mainz:

NLP Ausbildung Mainz mit NLP Diplom® zum NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® Mainz. Jetzt Ihr eigener NLP-Coach werden

Durch berufsverträgliche Seminarzeiten, zwei Ausbildungstage pro Block - am Samstag und Sonntag, sparen Sie sich zusätzliche Investitionen für An- und Abreise, Übernachtungen und wertvolle Urlaubstage.

Mit Ihrer Investition für diese Ausbildung ist alles abgedeckt, ohne versteckte Zusatzkosten für Zertifizierungsgebühren, Prüfungsgebühren, Supervision oder Mehrwertsteuer.

Für Sparfüchse:

Privatkunden und Angestellte können diese systemische NLP-Practitioner® Ausbildung als Werbungskosten geltend machen. Bitte informieren Sie sich dazu vorher bei Ihrem Steuerberater oder Ihrem zuständigen Finanzamt! Eine Bestätigung für Ihre Steuererklärung stellen wir Ihnen gerne aus.

Oft wird auch die Investition für dieses Kommunikationstraining vollständig vom Arbeitgeber übernommen.

Dieser Vorteil für Sie resultiert meist daraus, dass wir ein nach den anspruchsvollen Kriterien zertifiziertes Institut, des in Europa größten Coaching-Berufsverbands - der ECA, Mitglied sind.

Fragen Sie am besten jetzt gleich bei Ihrem Arbeitgeber nach! Es lohnt sich!

Für Selbstständige, Unternehmer und Existenzgründer ist diese Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® eine Betriebsausgabe, die zu 100 % steuerlich geltend gemacht werden kann.

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Gebühren, Termine, Ausbildungsort, Kontakt für Teilnehmer aus dem Raum Mainz.

NLP Ausbildung Mainz mit NLP Diplom® zum NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® Mainz. Jetzt Ihr eigener NLP-Coach werden

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Ausbildungsplan für Teilnehmer aus dem Raum Mainz.

NLP Ausbildungsblock 1:

  • NLP Grundlagen I:
  • Überblick, Vorannahmen, Haltung und Ethik in der Arbeit mit NLP:

    Kontakt und Vertrauen aufbauen (Rapport). Nonverbale und verbale Signale erkennen und nutzen, um einen tiefen Kontakt- und Vertrauensaufbau sicherzustellen. Der NLP-Formatrahmen.
    Das Erstgespräch, Auftragsklärung, Überweisungskontext, Anlass, Zielvorstellung, die Basis von Zusammenarbeit schaffen, um ein Klima für Veränderung zu etablieren.

    Durch wohlgeformte Zieldefinition und Ressourcensuche Ziele erreichen: Future Pace. Unterscheidung von äußeren Geschehnissen und eigener Bewertung. Zielorientierte Steuerung der Wahrnehmung von inneren und äußeren Prozessen (Assoziation/Dissoziation). Feedback geben und annehmen.

    Konfliktlösungstraining: Erhöhung der Kompetenz zur Konfliktlösung, mit Kritik konstruktiv umgehen lernen.
  • Systemische Aufstellungsarbeit Grundlagen I:
  • Einführung in die systemische Aufstellungsarbeit, Haltung und Ethik des Aufstellers.
  • Selbstbewusstseinstraining Grundlagen I:
  • Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung:

    Unser Selbstbewusstsein ist ein höchst komplexer Entwurf unseres Gehirns. Es baut sich aus den vielen Erfahrungen im Laufe unseres Lebens auf.

    Technik/Methoden: Abgleich von Selbstbild und Fremdbild. Herausfinden, wo und inwieweit es Unterschiede in der Wahrnehmung der eigenen Person und des eigenen Selbstbewusstseins gibt. Dies fördert das Verständnis beim Trainieren Ihres Selbstbewusstseins.

    Das Wissen um die Wirkungszusammenhänge von Selbstwertgefühl, Selbstsicherheit, Selbstvertrauen, Selbsterfolg, Selbstverwirklichung und Selbstbestimmung. Methoden zur Steigerung des persönlichen Selbstwertgefühls und damit auch Selbstbewusstseins.

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NLP Ausbildungsblock 2:

  • NLP Grundlagen II:
  • Schärfung der eignen Wahrnehmung:

    Das Entdecken der Sinne (NLP-V.A.K.O.G. Modell). Verstärkter Fokus auf Körpersprache und Stimmqualitäten. Anhand kleinster Hinweise erkennen, wie der Mensch Informationen verarbeitet und Zugang zu seinen inneren Ressourcen findet.

    Die Bedeutung bevorzugter Sinneskanalnutzung für Lernen, Verhalten, Verstehen. Individuelle Lernstrategien ermitteln und nutzen. Die Unterschiede zwischen Interpretation und sinnesspezifischer Sprache kennen. Das Konzept des Kalibrierens, das Konzept des Matchings.

    Neurobiologie: Spiegelneurone, Intuitionsforschung.
  • Selbstbewusstseinstraining Grundlagen II:
  • Mit dem Selbstbewusstsein arbeiten und das Selbst-
    bewusstsein stärken:


    Erfahrungen aus unserer Biografie können zu sehr einschränkenden Glaubenssätzen führen, die unser Selbstbewusstsein schmälern. Menschen mit einem geringen Selbstbewusstsein sind in der Lage viele vermeintliche Fehler aufzählen, allerdings kaum eigene Stärken und sind meist deshalb ihre schlimmsten Kritiker. Menschen mit einem hohen Selbstbewusstsein sind sich Ihrer Stärken und Wachstums-potenziale bewusst.

    Techniken/Methoden:

    Herausforderungen annehmen. Chancen gezielt nutzen, um die eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen.

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NLP Ausbildungsblock 3:

  • NLP Grundlagen III:
  • Augenzugangshinweise:

    Bewegungen der Augen, die das innere Erleben des Gegenübers anzeigen.

    Lösungs- und ressourcenorientiertes Arbeiten:

    Die Wunderfrage nach Steve de Shazer. Konfliktmanagement durch die multiperspektivische Betrachtung und das bewusste Einnehmen unterschiedlicher Perspektiven: Wahrnehmungs-positionen 1-2-3. Lösungsorientierte Denkstrategien. Neuro-logische Ebenen. Zielbestimmung durch die Neurologischen Ebenen.
  • Psychologisches Basiswissen I:
  • Gefühlskategorien: Primärgefühle, Sekundärgefühle. Skripte und Spiele.

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NLP Ausbildungsblock 4:

  • NLP Grundlagen IV:
  • Ankern:

    Das Wirkprinzip anwenden, um positive emotionale Zustände und Ressourcen zugänglich zu machen: Theorie, Definition, Vorgehensweise, Besonderheiten. T.I.G.E.R.-Modell. Identi-fizierung bestehender Anker. Anker setzen, verketten und stapeln. Negative Anker entmachten, Moment of Excellence, Circle of Excellence.

    Steigerung der Selbstmotivation: Neugier-Erfolgs-Loop.

    Strategien: Mit der Walt Disney Strategie Verhaltensmuster analysieren, optimale Muster entwickeln und nutzen.
  • Selbstbewusstseinstraining Grundlagen III:
  • Der Begriff Selbstbewusstsein kann verschiedene Bedeutungen haben, zum Beispiel Selbstbewusstheit, Selbsterkenntnis, Selbstwahrnehmung oder Selbstliebe. Gleichzeitig ist es einer der bedeutendsten Aspekte für Erfolg.

    Techniken/Methoden:

    Individuell, kompetenzorientiert und lösungsfokussiert Ziele realisieren. Verbesserung der Ausstrahlung. Aufbau eines stabilen Selbstvertrauens, welches sich auch in der Körpersprache und im Auftreten widerspiegelt.

    Menschen und ihr Selbstwert: die Satir-Kategorien.
  • Psychologisches Basiswissen II:
  • Übertragung und Gegenübertragung.

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NLP Ausbildungsblock 5:

  • NLP Grundlagen V:
  • Kernglaubenssätze, Sattelitenglaubenssätze, Glaubenssysteme und Werte. Das Verändern und auflösen von mentalen Begrenzungen. Hilfreiche Glaubenssätze und die eigenen Werte erkennen. Reorganisation von Lebenserfahrungen.
  • Supervision I:
  • Das Vertiefen und das Üben der erlernten Methoden unter Supervision/Reflexion.

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NLP Ausbildungsblock 6:

  • NLP Integration I:
  • Submodalitäten: Emotionale Zustände gezielt beeinflussen. Feineinstellung der Sinne. Sinnesspezifische Veränderungen, um emotionale und mentale Prozesse selbst effektiver steuern zu können. Aufbau einer starken Motivation. Verändern von Glaubenssätzen. Unliebsame Verhaltensweisen ablegen. Das Auflösen von Ängsten.
  • Systemische Aufstellungsarbeit Grundlagen II:
  • Einblicke in Klientenhaltungen: zum Beispiel Kunden, Kläger, Besucher. Einblicke in die Genogrammarbeit. Systemische Haltung. Systemische Denkansätze nutzen, um optimale Veränderungen systemübergreifend herstellen zu können.

    Gefühlskategorien: Fremdgefühle, Seinsgefühle.
  • Selbstbewusstseinstraining Integration I:
  • Unterstützung und Stärkung des eigenen Selbstbewusst-seins.

    Techniken/Methoden:

    Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten, um andere für Ihre Ideen und Ziele zu begeistern.

    Mehr Selbstsicherheit:

    Die Unabhängigkeit der eigenen Wertschätzung von fremden Urteilen.

    Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft:

    Die Vernetzung unserer Sinne, unseren Gefühlszuständen, unserer Kommunikation, der körperlichen Reaktionen sowie unserer eigenen Geisteshaltung.

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NLP Ausbildungsblock 7:

  • NLP Integration II:
  • Das Meta-Model der Sprache: Die Kunst, diese Fragetechnik so einzusetzen, um verlorene Informationen zugänglich zu machen und um lösungsorientiertes Denken zu induzieren. Rhetorische Fähigkeiten und Modelle zwecks zielführender Kommunikation entwickeln. Chunking. Wahrnehmungsfilter. Die grundlegenden Informationsverarbeitungsprozesse: Tilgung, Generalisierung, Verzerrung.
  • Systemische Aufstellungsarbeit Grundlagen III:
  • Einführung: systemische Verstrickungen und Lösungen.
    Einführung: zirkuläres Fragen. Lösungsorientierte Formulier-ungen. Systemische Fragentechniken. Hypothesenbildung.

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NLP Ausbildungsblock 8:

  • NLP Integration III:
  • Reframing: Den eigenen Rahmen von Bedeutungen und Bewertungen erweitern. Die Fähigkeit, ein Verhalten oder eine Situation aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten. Bedeutung flexibel zu sehen, um die Wahlmöglichkeiten dadurch deutlich zu steigern. Definition und Arten des Reframings. Verhandlungsmodelle.

    Das Arbeiten mit inneren Anteilen: die Kooperation von Verhaltensmustern und Symptomen.

    Miltonmodell:

    Vorannahmen. Die Merkmale einer Trance. Die Arbeit mit unterschiedlichen Bewusstseinszuständen. Analyse, Einsatz und Nutzen von indirekten, vagen und allgemein gehaltenen Sprachmustern. Das Erkennen und die Arbeit mit verschiedenen Aufmerksamkeitszuständen. Hypnotische Tranceinduktions-techniken anwenden: Die 5-4-3-2-1 Methode. Trance-deduktion, Trancephänomene. Metaphern Veränderungs-wirksam konstruieren. Isomorphe Metaphern kreieren und bildhaft kommunizieren.
  • Selbstbewusstseinstraining Integration II:
  • Die eigenen Quellen für Selbstvertrauen, Selbstwert, Selbst-sicherheit und Überzeugungskraft langfristig verfügbar machen.

    Techniken/Methoden: Sich den Mut zur Lücke erlauben. Tief greifende Methoden und Strategien, um sich selbst in ressourcenvolle Zustände zu bringen. Sich den eigenen Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualitäten vollkommen bewusst werden. Der Beginn, nun das Leben selbstbestimmter zu führen, um jetzt aktiver die eigene Zukunft zu gestalten.

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NLP Ausbildungsblock 9:

  • NLP Integration IV:
  • Time Line (Zeitlinie):
    Einführung, Grundlagen. Unterschiedlichen Zeitlinientypen. Umgang mit Zeit und Zeitstrukturen. Räumliche Konfiguration einer Zeitlinie. Zeitbeulen, Zeitlöcher. Die eigene Time Line. Ressourcen Time Line. Systematische Zielplanung. Klarheit bei der Einbindung persönlicher Erfahrungen gewinnen. Zukunfts-gestaltung.
  • Psychologisches Basiswissen III:
  • Einführung im Kontext der lösungs- und ressourcenorientierten Beratung: die Verbindung von psychotherapeutischen und kreativen Ansätzen im Umgang mit traumatisierenden Ereignissen.
  • Supervision II:
  • Das Vertiefen und das Üben der erlernten Methoden unter Supervision/Reflexion.

NLP Ausbildungsblock 10:

  • Abschlusswochenende:

    Prüfung und Diplomierung auf freiwilliger Basis.

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Der Trainer Matthias Weber

Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.

Die Ausbildung wird vom Trainer Matthias Weber durchgeführt.

Es werden maximal 15 Teilnehmer in eine Ausbildungsgruppe aufgenommen. Je nach Gruppengröße kommen bis zu drei Co-Tainer oder Hospitanten zum Einsatz.

Von 1985 bis 2005 leitete er als nationaler Vertriebsleiter und Key Account Manager die erfolgreiche Ausbildung, Weiterentwicklung und das Coaching von Führungskräften im Vertrieb.

Matthias Weber besitzt über zwanzigjährige Erfahrung in der Erwachsenenbildung.

Durch seine langjährige Praxiserfahrung in der Entwicklung und Umsetzung effektiver nationaler und internationaler Marketing- und Vertriebsstrategien gelang Matthias Weber der Einblick in vielfältige Unternehmensformen und Organisationsstrukturen.

Hauptberuflich selbstständig ist er seit 2006. Kern seiner Arbeit sind Persönlichkeitscoachings, Nexus Business Coachings® & Business Trainings®, Systemaufstellungen, Organisationsaufstellungen und NLP-Trainings.

Matthias Weber hat sich im Bereich des Persönlichkeitstrainings auf systemische Coachings, NLP-Ausbildungen und Selbstbewusstseinstrainings spezialisiert.

Er ist Inhaber und Leiter von Nexus Coaching und Persönlichkeitstraining®, von Nexus Coaching International Management Consulting®.

Matthias Weber ist Lehrtrainer sowie Institutsleiter des Deutschen Instituts für systemische NLP Ausbildung® (DISNLP®) und Master-Trainer des International Institute for Systemic NLP Education® (IISNLP®); lizenzierter ECA Consultant, systemischer Coach (ECA) und Business und Management-Coach (ECA).

Mit seinem umfangreichen Selbsterfahrungsschatz gepaart mit kontinuierlich weiterentwickelter Fachkompetenz coacht, trainiert und lehrt er in sympathischer Art Menschen in Privatleben und Beruf auf nationaler und internationaler Ebene.

» Zur Vita von Matthias Weber

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Die Nexus Ausbildungs- und Qualitätsstandards für Teilnehmer aus dem Raum Mainz.

Die Nexus Qualitätsstandards. NLP Ausbildung Mainz mit NLP Diplom® zum NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® Mainz. Jetzt Ihr eigener NLP-Coach werden

Wir setzen und sichern Qualitätsstandards für unsere Coachings, Workshops, Seminare und Ausbildungen.

Mit der Entwicklung umfangreicher Curricula für alle Ausbildungsstufen haben wir hier wichtige Meilensteine gesetzt.

Daneben wurden spezialisierte Ausbildungsangebote in allen Bereichen unserer Dienstleistungen realisiert.

Die Nexus Qualitätsstandards fundieren auf Expertenwissen aus der professionellen Erwachsenenbildung und der Entwicklung von Persönlichkeitstrainings.

Diese wurden passgenau für Fortbildungen in Privatleben und Beruf kultiviert.

Gewährleistet wird dies durch eine Konzentration auf die Kernprozesse des Coachings und der Persönlichkeitsentwicklung.

» Informieren Sie sich hier über unsere Nexus Qualitätsstandards

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Diplomierung und Zugangsvoraussetzung für Teilnehmer aus dem Raum Mainz.

NLP Ausbildung Mainz mit NLP Diplom® zum NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® Mainz. Jetzt Ihr eigener NLP-Coach werden

Diese Ausbildung kann nach bestandener Prüfung mit dem

  • Diplom zum systemischen NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® (DISNLP®, IISNLP®)

abgeschlossen werden.

Die Prüfungsteilnahme ist freiwillig und mit keinen weiteren
Kosten verbunden.

Sie besteht aus drei Teilen:

  • 1. Theoretische Wissensprüfung.
    2. Praktische Prüfung:
    Live-Demonstration von Empathiekompetenz und Methodenkompetenz als systemischer NLP-Practitioner® und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.
    3. Anfertigung einer Practitioner-Diplomarbeit und Live-Präsentation der Inhalte.
  • Zusätzlich sind aus dem Diplom selbst diese drei Prüfungsbestandteile für Außenstehende ersichtlich.

Zulassungsvoraussetzung ist eine Teilnahmepflicht an selbst organisierten Peergruppenübungstreffen. Die Mindestanzahl beträgt 50 Stunden und muss nachgewiesen werden. Die Teilnehmer organisieren diese Treffen selbst.

Bei Nichtteilnahme an der Prüfung wird ein detailliertes Teilnahmezertifikat ausgestellt.

Zugangsvoraussetzung

für die Ausbildung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner® ist eine Teilnahme an

Dieses Vorgespräch dient zum gegenseitigen Kennenlernen:

Wir informieren Sie über alle Ausbildungsdetails und Sie haben genügend Raum, um uns Ihre eigenen Fragen zu stellen.
Das Vorgespräch ist für Ausbildungsinteressenten kostenfrei und findet nach individueller Vereinbarung in unserer Praxis statt. Bitte planen Sie dazu ca. 60 Minuten an Zeit ein.

Falls Sie NLP gleich live kennenlernen möchten, dann besuchen Sie einfach unser NLP-Schnupperseminar zum Selbstbewusstsein stärken.

Eine häufig gestellte Frage:

Ist das Diplom staatlich anerkannt?

Es gibt im Arbeits- und Weiterbildungsbereich der systemischen Beratung und des NLP in Deutschland grundsätzlich keine staatlich anerkannten Zertifikate. Diese werden stets vom jeweiligen Ausbildungsinstitut aus-
gestellt.

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Ihr Nutzen in dieser Ausbildung in der Schnellansicht

für Teilnehmer aus dem Raum Mainz:

  Ausbildung zum systemischen
NLP-Practitioner
® und zum
Selbstbewusstseins-Coach
Practitioner nach DISNLP
®
und
IISNLP®
Exklusives Diplom zum systemischen
NLP-Practitioner
® und Selbstbewusstseins-
Coach Practitioner
® DISNLP® & IISNLP®.
Intensive Einführung in die systemische
Aufstellungsarbeit.
Zusätzliche Ausbildungsschwerpunkte:
Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
stärken.
Vermittlung von psychologischem
Basiswissen*:

Skripte, Spiele, Gefühlskategorien;
Übertragung und Gegenübertragung.
Die neusten Erkenntnisse aus der
Neurobiologie und der Intuitions-
forschung (Spiegelneurone).
Professionelle Weiterbildung auf Basis
des Nexus S.E.L.B.S.T. Konzeptes.
Multifunktionales Training in der
Kombination Präsenzveranstaltung,
Supervision und Peergruppenarbeit.
Konkrete Literaturhinweise, mit Zugang zur
Nexus NLP-online-Bibliothek, individuell
abgestimmt auf Ihren Ausbildungslevel.
Umfangreiche Ausbildungsunterlagen.
Handouts mit zahlreichen Übungen.

*Hinweis:

Es geht um die Vermittlung von Hintergrundinformationen, die uns im Kontext der kurzzeit- und lösungsorientierten Beratung und Coaching, als sehr nützlich erscheinen.

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Weitere Informationen zum Ausbildungsort für Teilnehmer aus dem Raum Mainz.

Ausbildung und Diplomierung zum systemischen NLP-Practitioner®
und Selbstbewusstseins-Coach Practitioner®.

Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar.

Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Trier, Koblenz, Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Hannover, Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Hannover, Kassel, Mainz, Darmstadt, Heilbronn, Nürnberg, Stuttgart, Ulm, München, Karlsruhe, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).

In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.

In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.

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Informieren Sie sich auch hier zu unseren NLP-Business-Trainings:

» NLP Selbstbewusstseinstraining für Unternehmer in Dubai

» NLP Selbstbewusstseinstraining für Unternehmer in Deutschland

» NLP Selbstbewusstseinstraining für Vertriebsmitarbeiter

» NLP Selbstbewusstseins-Coaching für Vertriebsmitarbeiter

» Deutsches Institut für systemische NLP-Ausbildung®

» International Institute for Systemic NLP Education®

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Details: Neurolinguistische Programmierung

Selbstverständnis

NLP befasst sich im weitesten Sinn mit menschlicher Kommunikation und kann als eine auf stetige Weiterentwicklung angelegte Methodensammlung angesehen werden.

Anhänger dieser Sichtweise betrachten NLP als eine Vielzahl einzelner, von einander abgegrenzter Handlungsanweisungen (sogenannter NLP-Formate) für die Arbeit mit Menschen in Veränderungssituationen.

Andere NLP-Anwender sehen allerdings weniger die Methoden und die Formate im Vordergrund, sondern die konstruktivistische Sicht auf Kommunikation und die lösungsorientierte Herangehensweise des NLPs. NLP beansprucht nicht, wissenschaftlich begründet zu sein.

Innere Landkarten sind meist weniger klar strukturiert als dieses Beispiel.

Seit der 1970er Jahren untersuchen NLP-Anwender die Verhaltensweisen von Persönlichkeiten (Therapeuten, Unternehmern, Künstlern, Wissenschaftlern), die auf ihrem Gebiet herausragende Leistungen zeigten, auf mögliche Muster und Gemeinsamkeiten.

Sie beobachten, dass die untersuchten Personen tatsächlich sprachliche (verbale und nonverbale) Verhaltensmuster aufweisen, die sich ähneln.

Wie bei anderen psychologischen Ansätzen geht man auch im NLP davon aus, dass menschliches Verhalten (äußerlich wahrnehmbar) durch innere Prozesse ausgelöst und strukturiert wird.

Innere Prozesse und äußere Wahrnehmungen stehen in einem gegenseitigen Zusammenhang.

Als Grundannahme dient dabei die Auffassung, dass der sprachliche oder gedachte sprachliche Ausdruck (sogenannter „innerer Dialog“), die bildlichen Gedanken oder auch das Körpergefühl eines Menschen das subjektive Wahrheitsempfinden einer Person bestimmen.

Dieses Empfinden stellt nach Auffassung der NLP einen Ausdruck innerer Modelle dar, mit deren Hilfe ein Mensch gedankliche Abbilder seiner Umwelt entwirft (sogenannte innere Landkarten), um sich sozial zu orientieren.

Sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Weltbild eines Menschen.

Ein grundlegendes Ziel der NLP-Methoden ist es, zum Gegenüber „einen Draht“ (Rapport) herzustellen.

Dazu dienen zwei bewusst erlernbare Fähigkeiten:

Pacing (Anpassen, Mitgehen) spiegelt den Kommunikationspartner und basiert auf der Annahme, dass sich Menschen, die sich gut verstehen, einander angleichen (unter anderem in Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo, Körperhaltung, Distanz, Direktheit des Auftretens).

Leading (Führen) hingegen eröffnet neue körpersprachliche oder tonale Signale, um im Gespräch die Führung zu übernehmen.

Dies muss nicht im selben Augenblick wie beim Gegenüber geschehen, sondern kann auch zeitversetzt ablaufen und sollte sich im Gespräch mit Pacing abwechseln. Priorität hat hierbei nicht die Manipulation des Gegenübers, sondern der bewusste emotionale Kontakt. Siehe auch: Pacing and Leading.

» zum Seitenanfang

 

Mainz

Mainz ist die Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt des deutschen Landes Rheinland-Pfalz.

Mainz ist Sitz der Johannes Gutenberg-Universität, des römisch-katholischen Bistums Mainz sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks und Zweiten Deutschen Fernsehens, und versteht sich als eine Hochburg der rheinischen Fastnacht.

Die größte Nachbarstadt ist die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden.

Im etwas größeren Umkreis liegen die Großstädte und -räume Frankfurt am Main, Mainz, Ludwigshafen am Rhein und Mannheim.

Die Stadt Mainz, gegenüber der Mündung des Mains am Rhein gelegen, ist eines der fünf Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz und bildet mit der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden ein länderübergreifendes Doppelzentrum.

Die Einwohnerzahl der Stadt Mainz überschritt im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts die Grenze von 100.000, wodurch die Stadt zur Großstadt wurde.[2]

Am 25. März 2010 verlieh der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft der Stadt Mainz den Titel „Stadt der Wissenschaft“ des Jahres 2011.[3]

Entwicklung des Stadtnamens

Im Laufe der Geschichte veränderte sich der Name der Stadt mehrmals, von einer verbindlichen Schreibweise kann erst seit dem 18. Jahrhundert gesprochen werden. Der römische Name „Mogontiacum“ lässt sich von der keltischen Gottheit Mogon ableiten (Mogont-i-acum: „Land des Mogon“) und hatte in dieser erstmals von Tacitus in seinen Historien erwähnten Form[4] mehrere Jahrhunderte Bestand.

Auch Abkürzungen und abweichende Schreibweisen waren zu Zeiten der römischen Herrschaft bereits geläufig: „Moguntiacum“ oder verkürzt als „Moguntiaco“ in der Tabula Peutingeriana.

Nach Einsetzen der Hinwendung zum Mittellateinischen wurde das Wort ab dem 6. Jahrhundert verkürzt und fortan „Moguntia“ bzw. „Magantia“ geschrieben und ausgesprochen. Im 7. Jahrhundert firmiert der Stadtname als „Mogancia“, „Magancia urbis“ bzw. „Maguntia“, im 8. Jahrhundert als „Magontia“.

Im 11. Jahrhundert war der Name wieder bei „Moguntiacum“ bzw. „Moguntie“ angekommen. Überhaupt war der Stadtname häufig nicht von wirklicher Sprachentwicklung (wie etwa der Lautverschiebung bei Borbetomagus – Worms), sondern von der jeweils herrschenden „Mode“ der Aussprache beeinflusst. Das 12. Jahrhundert bezeichnete die Stadt als „Magonta“, „Maguntia“, „Magontie“, und „Maguntiam“.

Eine arabische Weltkarte aus gleicher Zeit nennt sie „maiansa“. Von 13./14. bis zum 15. Jahrhundert wandelte sich der Name von „Meginze“ zu „Menze“, wobei dies die Namensentwicklung in lateinischen Quellen ist.

Deutschsprachige Quellen sprechen 1315 von „Meynce“, 1320 von „Meintz“, 1322 von „Maentze“, 1342 von „Meintze“ und 1357 wieder von „Meintz“. Im 15. Jahrhundert taucht zum ersten Mal „Maintz“ auf, häufiger sind aber weiterhin die Bezeichnungen „Menz“, „Mentze“, „Maynz“, „Meintz“ oder „Meyntz“ im Gebrauch.

Die Namensformen mit ai finden sich erstmals im 16. Jahrhundert und setzten sich in der Barockzeit endgültig durch. Seit dem 18. Jahrhundert gibt es dann auch kaum noch Änderungen des Stadtnamens. Eine Ausnahme bildet die französische „Umtaufung“ in Mayence während der französischen Besetzung 1792/93 und 1798 bis 1814.[5]

Entwicklung des Stadtwappens

Siehe auch:

Mainzer Rad Stadtwappen von Mainz unter Napoleon Bonaparte

Das Wappen der Stadt Mainz zeigt zwei durch ein silbernes Kreuz verbundene, schräg gestellte, sechsspeichige, silberne Räder auf rotem Untergrund.

Die Stadtfarben sind Rot-Weiß. Ursprünglich zeigte das Wappen den Patron der Stadt, den Heiligen Martin.

Das Ratssiegel der Stadt von 1300 zeigte diesen erstmals in Verbindung mit dem Rad (zur genauen Entstehungsgeschichte siehe den Artikel Mainzer Rad). Der Erzbischof von Mainz, der zugleich auch Fürst des Kurstaates war, übernahm das Rad auch in das Territorialwappen.

Zur Unterscheidung dazu führte die Stadt nun allein das Doppelrad als Wappen, wobei ab dem 16. Jahrhundert das Rad schräg gestellt wurde. Während der Zugehörigkeit der linksrheinischen Gebiete zu Frankreich wurden zunächst alle Wappen in den besetzten Gebieten verboten.

Das Siegel der neugeschaffenen Mairie – dem französischen Bürgermeisteramt – zeigte die Freiheitsgöttin mit der Jakobinermütze.

Nach der Kaiserkrönung Napoleons I. 1804 beinhaltete das Stadtsiegel den französischen Kaiseradler. Am 13. Juni 1811 wurde das Mainzer Rad wieder zugelassen. Dem Wappen wurden oben in einem Balken die drei Bienen des Hauses Napoleon hinzugefügt.

Die Farben allerdings waren vertauscht. Zwischen 1835 und 1915 trug das Wappen noch ein besonderes Schildhaupt.

Damit sollte Mainz als Bundesfestung abgebildet werden. Im Laufe der Geschichte der Stadt änderte sich auch die Gestalt des Rades mehrmals.

Es kamen Speichen hinzu, Zusätze wurden angefügt oder auch wieder entfernt.

Seit dem 12. Juni 1915 hat das Wappen seine heutige Form, die 1992 lediglich durch eine moderne stilisierte Darstellung ersetzt wurde.

Im Mai 2008 wurde diese mit einem leichten Bogen am oberen Wappenschild sowie mit einem etwas kürzerem Kreuz, im Rahmen der Neugestaltung der Vorlagen, versehen.[6]

Geographie

50. Breitengrad auf dem Gutenbergplatz Luftbild von Mainz (links) und Wiesbaden (rechts) Mainz befindet sich auf einer Höhe von 82 bis 245 m ü. NN. Die Stadt liegt am westlichen (linken) Ufer des Rheins, der die östliche Stadtgrenze bildet.

Im Süden und Westen wird die Stadt im Mainzer Becken vom Rande der rheinhessischen Hochfläche begrenzt und im Norden dehnt sich ein vom Rhein zurückgewichenes Ufervorland aus. Durch Mainz hindurch läuft der 50. Breitengrad nördlicher Breite.

Nachbargemeinden Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Mainz, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt: * Rechtsrheinisch (Hessen):

Landeshauptstadt Wiesbaden (kreisfreie Stadt, einschließlich der ehemaligen Mainzer Stadtteile Mainz-Kastel, Mainz-Kostheim und Mainz-Amöneburg (siehe hierzu auch AKK-Konflikt) sowie die ehemaligen Mainzer Stadtteile Ginsheim und Gustavsburg, die nunmehr die hessische Gemeinde Ginsheim-Gustavsburg bilden (Kreis Groß-Gerau).

* Linksrheinisch die zum Landkreis Mainz-Bingen gehörigen Gemeinden: Bodenheim, Gau-Bischofsheim und Harxheim (Verbandsgemeinde Bodenheim), Zornheim, Nieder-Olm, Ober-Olm, Klein-Winternheim und Essenheim (alle Verbandsgemeinde Nieder-Olm), Wackernheim und Heidesheim am Rhein (Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein) und Budenheim (verbandsfreie Gemeinde).

Stadtgliederung

Mainzer Altstadt von der Zitadelle aus gesehen, 2003

Das Stadtgebiet von Mainz ist in 15 Ortsbezirke aufgeteilt.

Jeder Ortsbezirk hat einen aus jeweils 13 direkt gewählten Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen ebenfalls direkt gewählten Ortsvorsteher, der Vorsitzender des Ortsbeirats ist. Der Ortsbeirat ist zu allen wichtigen Fragen, die den Ortsbezirk berühren, zu hören.

Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Mainz. Daneben gibt es sieben Planungsbereiche, 65 Stadtbezirke sowie 183 Statistische Bezirke, die gleichzeitig den Stimmbezirken entsprechen.[7]

Stadtteile

Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die Stadt Mainz als Hauptwohnsitz per 31. August 2010.[8]

Nr. ↓ Stadtteil ↓ Fläche (km²)↓ Einwohner ↓ Einwohner pro km²↓ Ausländer ↓ Ausländer (%)↓ Mainz gesamt.svg 15 Altstadt 2,4 16.011 6671 2710 16,9 16 Neustadt 3,7 26.112 7057 5596 21,4 24 Oberstadt 5,9 19.466 3299 3052 11,7 25 Hartenberg-Münchfeld 3,5 15.612 4461 2615 16,7 31 Mombach 6,3 13.090 2078 2927 22,4 41 Gonsenheim 10,6 21.235 2003 2422 11,4 42 Finthen 11,1 13.725 1237 1557 11,3 51 Bretzenheim 10,7 18.847 1761 2197 11,7 52 Marienborn 3,0 3849 1283 613 15,9 53 Lerchenberg 2,4 5974 2489 900 15,1 54 Drais 3,1 3060 987 129 4,2 61 Hechtsheim 15,1 15.016 994 1558 10,4 62 Ebersheim 9,8 5472 558 511 9,3 71 Weisenau 3,9 10.853 2783 1997 18,4 72 Laubenheim 8,8 8731 992 686 7,9 Landeshauptstadt Mainz 97,8 197.053 2015 29.470 15,0

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen, die in die Stadt Mainz eingegliedert wurden.

Die einzelnen Eingemeindungen sind in der Tabelle unter diesem Abschnitt nachvollziehbar. Die Abtretung der rechtsrheinischen Vororte nach dem Zweiten Weltkrieg wurde durch weitere Eingemeindungen von 1969 wieder ausgeglichen.

Ab 1962 entstand mit dem Lerchenberg sogar ein völlig neuer Stadtteil.

Jahr Orte Zuwachs in Hektar 13. Jahrhundert Selenhofen ? 1294 Vilzbach ? 23. Mai 1805 Zahlbach 120 1. April 1907 Mombach 608 1. April 1908 Kastel 1 und Amöneburg 1 1.332 1. Januar 1913 Kostheim 1 953 1. Januar 1930 Bretzenheim 1.343 1. Januar 1930 Weisenau 390 1. Januar 1930 Bischofsheim 2 930 1. Januar 1930 Ginsheim-Gustavsburg 2 1.477 1. April 1938 Gonsenheim 1.058 7. Juni 1969 Drais, Ebersheim, Finthen, Hechtsheim, Laubenheim, Marienborn 4.778

Geschichte

Freie Stadt Mainz

Das Freiheitsprivileg Siegfrieds von Eppstein In den Auseinandersetzungen, die zwischen den Staufern und ihren Gegnern in den 1240er-Jahren immer heftiger wurden, ließen sich die Mainzer Bürger von beiden Seiten umwerben.

Die Folge dieser Politik war, dass die Bürger als Preis für ihre Unterstützung 1244 von Erzbischof Siegfried III. von Eppstein ein umfassendes Stadtprivileg erhielten. Der Erzbischof war danach nur noch formal Oberhaupt der Stadt, die Selbstverwaltung, Gerichtsbarkeit und die Entscheidungsgewalt über neue Steuern ging auf die Bürgerschaft bzw. den 24-köpfigen Stadtrat über.

Außerdem entband das Privileg die Bürger von ihrem Gefolgszwang in allen kriegerischen Auseinandersetzungen, die nicht die Stadtverteidigung betrafen. Von diesem Zeitpunkt an war Mainz eine „Freie Stadt“.

Die Zeit als Freie Stadt (bis 1462) gilt als Höhepunkt der Stadtgeschichte. Der politische Einfluss der Bürgerschaft erreichte während dieser Zeit die höchste kommunale und überregionale Bedeutung, wovon die Gründung des Rheinischen Städtebundes 1254 ein deutliches Zeugnis ablegt.

Handel und Gewerbe konnten in dieser Zeit nicht zuletzt unter dem Schutz des Städtebunds und der Garantie des Mainzer Landfriedens von 1235 florieren.

Mainz stieg zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort auf.

Ab 1328 begann durch Konflikte mit dem Erzbischof der Niedergang des freien Bürgertums und seiner Privilegien.

In der Mainzer Stiftsfehde schlugen sich die Bürger auf die Seite des Erzbischofs Diether von Isenburg, der sich sowohl Kaiser als auch Papst zum Gegner gemacht hatte.

Die Stadt wurde 1462 durch Adolf II., den Konkurrenten Diethers um das Erzbischofsamt, eingenommen. Adolf II. ließ sich von den Mainzer Bürgern daraufhin alle Privilegien aushändigen und beendete die Zeit der Freien Stadt.

Mainz wurde kurfürstliche Residenzstadt und entwickelte sich in der Folge zur Adelsmetropole ohne eigene politische Bedeutung.

Kurfürstliche Residenzstadt

Johannes-Gutenberg-Denkmal vor dem Gutenberg-Museum Als seinen Nachfolger empfahl Adolf II. dem immer mächtiger werdenden Mainzer Domkapitel ausgerechnet wieder Diether von Isenburg.

Dieser gründete 1477 die schon von Adolf II. geplante Universität. Die 1517 begonnene Reformation hatte zunächst gute Aussichten in Mainz.

Der dort um 1450 von Johannes Gutenberg erfundene Buchdruck mit beweglichen Lettern ermöglichte eine rasche Ausbreitung der reformatorischen Schriften und der Mainzer Erzbischof und Kardinal Albrecht von Brandenburg stand ihren Ideen zunächst aufgeschlossen gegenüber.

Letztendlich konnte sie sich aber in Mainz nicht durchsetzen.

Zweimal wählte das Domkapitel mit knapper Mehrheit katholische Erzbischöfe. Mit Ausnahme von Garnisonsgemeinden durfte sich bis 1802 keine evangelische Gemeinde in der Stadt bilden.

Mainz – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian dem Jüngeren 1655 Die mittelalterliche Stadtbefestigung war ab der Mitte des 16. Jahrhunderts einer moderneren Festungsanlage gewichen, die schließlich die ganze Stadt umfasste.

Außerhalb dieser Festung durften keine Steinbauten entstehen, um anrückenden Truppen keinen Schutz bieten zu können. So konnte sich die Stadt nur in den innerhalb der Mauern verbliebenen Freiflächen entwickeln, was das Wachstum der Stadt bis in das 20. Jahrhundert hinein stark begrenzte.

Trotz dieser Festung wurde Mainz im Dreißigjährigen Krieg von der schwedischen Armee kampflos eingenommen. Maßgeblich zur Beendigung des Krieges trug Johann Philipp von Schönborn bei, der 1647 Erzbischof von Mainz wurde und unter dessen Pontifikat die Stadt sich schnell wieder von den Verheerungen des Krieges erholen konnte.

In der nun aufkommenden Barockzeit entstanden glanzvolle Bauten in der Stadt, die auch heute noch zum Stadtbild gehören. Mit der Amtszeit des Kurfürsten Emmerich Joseph von Breidbach zu Bürresheim (1763–1774) erhielt die Aufklärung auch auf politischer Ebene Einzug in die „Stadt des Adels“.

Das Ende der alten Ordnung

Die Ideen der Aufklärung führten in Frankreich schließlich zur Revolution. 1790 war es zum sogenannten Mainzer Knotenaufstand gekommen.

Nachdem Frankreich in den Koalitionskriegen 1792 die linksrheinischen Gebiete des Reiches einschließlich Mainz erobert hatte, musste Fürstbischof Friedrich Karl Joseph von Erthal aus der Stadt fliehen.

Die Besatzungsmacht veranlasste 1793 die Gründung der „Mainzer Republik“ und ließ erste freie Wahlen abhalten, doch diese endete bereits im Juli nach der preußischen Belagerung und Beschießung der Stadt und dem Abzug der Franzosen.

Die Koalitionskriege aber gingen weiter und führten 1797 zur nächsten Besetzung der Stadt.

Der Adel verschwand aus Mainz und ließ die Stadt bürgerlich werden. Wie alle linksrheinischen Gebiete wurde auch Mainz von Frankreich annektiert und als Mayence Hauptstadt des französischen Départements du Mont-Tonnerre (Donnersberg) unter Verwaltung des französischen Präfekten Jeanbon St. André.

Mainz im Großherzogtum Hessen

Bundesfestung Mainz um 1844. Lithografie von J. Lehnhardt Durch den Verlust ihrer Residenzfunktion provinzialisierte die seit 1816 zum Großherzogtum Hessen gehörende Stadt im 19. Jahrhundert sehr stark.

Bedeutende Ereignisse sind in der Stadtgeschichte zu dieser Zeit daher kaum zu finden.

Allerdings war Mainz zu dieser Zeit Sitz der Mainzer Zentraluntersuchungskommission im Rahmen der Demagogenverfolgung infolge der Karlsbader Beschlüsse.

Von nachwirkender Bedeutung ist die sich ab 1837 entwickelnde Mainzer Fastnacht.

Die Festungsfunktion (nun Bundesfestung des Deutschen Bundes) behinderte außerdem die Ausdehnung der Stadt und die Entwicklung der Einwohnerzahlen. Bis zum Ende der Festung hatte die Stadt fast nie mehr als 30.000 Einwohner.

Bei Mainz lagen um 1856 siebzehn Rheinmühlen zusammengekettet und an den Pfeilerresten einer Römerbrücke verankert.

Als ab den 1850er-Jahren die letzten freien Räume innerhalb der Festung, wie z. B. der Kästrich, bebaut und das Rheinufer in den 1880er-Jahren erweitert wurde, konnte die Einwohnerzahl innerhalb der Altstadt nennenswert ansteigen. Jedoch konnte die Stadt aufgrund der Festungsfunktion lange nicht so wachsen wie beispielsweise Wiesbaden.[9]

Die bedeutendste Entwicklung der Stadt geschah jedoch durch die Einverleibung des „Gartenfelds“ bzw. der Neustadt. Diese neu errichtete Stadtmauererweiterung löste ab 1872 einen Bauboom und Bevölkerungszuwachs in der Gründerzeit aus, der allerdings durch den Börsenkrach 1873 vorerst ausgebremst wurde.[10]

Möglich gemacht wurde diese Erweiterung nicht zuletzt durch den Bedeutungsverlust der Festung (von da an diente die Festung Metz als Bollwerk des Deutschen Reiches gegenüber Frankreich) nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71.

Ab 1886 setzte sich dann zunehmend die Bautätigkeit in der Neustadt (und mit Verlegung des Hauptbahnhofs weg vom Rheinufer auch in dieser Zeit im Lauterenviertel) fort.

Erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg wurde die Festung endgültig abgerissen, sodass die Stadt nun auch außerhalb der alten Mauern expandieren konnte.[11] Die dadurch und durch die umfangreichen Eingemeindungen ausgelöste Expansion der Stadt führte zu weiterem Bevölkerungswachstum, sodass die Stadt mit einer Einwohnerzahl von über 100.000 im Jahr 1908 den Status einer Großstadt erreichte.

Modernes Mainz

Der Erste Weltkrieg beendete den durch die Schleifung der Stadtmauern ausgelösten kurzen Aufschwung. Nach dem Krieg gingen die Goldenen Zwanziger am erneut von den Franzosen besetzten Mainz fast vollständig vorbei.

Nach dem Ende der Besatzungszeit 1930 kam es erneut zu umfangreichen Eingemeindungen (siehe Tabelle oben), die das Stadtgebiet verdoppelten.

Am 1. November 1938 wurde Mainz wie auch Offenbach am Main, Gießen, Mainz und Worms kreisfreie Stadt. Der Nationalsozialismus konnte in Mainz zunächst nicht Fuß fassen.

Noch zur Machtergreifung am 30. Januar 1933 demonstrierten mehr Menschen gegen das neue System als dafür.

Dennoch wurden die 3000 Mitglieder umfassende jüdische Gemeinde von Mainz fast vollständig deportiert. Die Stadt blieb vom Zweiten Weltkrieg verschont bis 1942 die ersten schwereren Bombenangriffe stattfanden.

Der schlimmste Angriff ereignete sich am 27. Februar 1945, als Mainz durch britische Bomber fast völlig zerstört wurde und ca. 1200 Menschen getötet wurden.

Durch Brandbomben war ein Feuersturm entfacht worden. Am Ende des Krieges war die Stadt zu 80 % zerstört.

Nach dem Krieg wurde Mainz erneut von den Franzosen besetzt.

Die Grenze der französischen und amerikanischen Besatzungszone bildete auf der Höhe von Mainz der Rhein, weswegen die rechtsrheinischen Stadtteile nördlich der Mainmündung, Amöneburg, Kastel und Kostheim, der Stadt Wiesbaden zugeordnet wurden, was ein Grund für die heutige Rivalität zwischen beiden Städten ist.

Die rechtsrheinischen Stadtteile südlich des Mains, Bischofsheim, Ginsheim und Gustavsburg, wurden wieder selbständige Gemeinden im Landkreis Groß-Gerau. Die Neugründung der Länder Hessen und Rheinland-Pfalz zementierte diese Teilung.

Schon 1946 wurde die 1798 aufgehobene Universität wieder errichtet.

Mainz wurde 1950 anstelle des bisherigen Regierungssitzes Koblenz Hauptstadt des neu gegründeten Landes Rheinland-Pfalz und konnte so den fast 150-jährigen Prozess der Provinzialisierung beenden. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Einwohnerzahl wieder auf etwa 76.000 gefallen.

Erst Mitte der 1960er-Jahre erreichte sie wieder den Vorkriegswert. Panorama der modernen Landeshaupt- und Universitätsstadt Mainz (Foto 2008) Panorama der modernen Landeshaupt- und Universitätsstadt Mainz (Foto 2008) 1962 beging die Stadt ihre 2000-Jahr-Feier, die auf der damaligen (falschen) Auffassung beruhte, dass die Römer unter Agrippa bereits 38 v. Chr. ein Militärlager am Zusammenfluss von Rhein und Main gründeten.

Die Entstehung von Mainz-Lerchenberg als neuer Stadtteil nach 1962 sowie großflächige Eingemeindungen rund um Mainz 1969 beendeten die durch den Zweiten Weltkrieg entstandene Stagnation in der Stadtentwicklung und boten umfassende Ausbau- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Stadt. Mit der Ansiedlung des ZDF auf dem Lerchenberg begann ab 1976 der Ausbau zur Medienstadt Mainz.

Eine Tendenz, die noch durch das mit zahlreichen Aktivitäten gefeierte Gutenbergjahr im Jahr 2000 verstärkt wurde. Neben anderen städtebaulichen Programmen wie beispielsweise der Altstadtsanierung ist man seit dem Jahr 2000 am Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ in Mainz beteiligt. Gegenwärtig hat die Stadt über 197.777 Einwohner mit Hauptwohnsitz in Mainz (siehe auch Einwohnerentwicklung von Mainz).

Am 23. Dezember 2010 ereignete sich gegen 02:36 Uhr ein Erdbeben mit einem Wert von 3,5 auf der Richterskala.[12] Das Epizentrum lag im Stadtteil Lerchenberg. Ein Nachbeben (2,8 auf der Richterskala) um 06:52 Uhr war die Folge.

Im benachbarten Wiesbaden erreichte das Erdbeben einen Wert von 3,2 auf der Richterskala.

Stadtbild

Altstadt: Fachwerkhäuser im Kirschgarten Die Stadt Mainz ist in ihrem weiteren Innenstadtbereich sowie in einzelnen Vororten (vor allem Mombach und Weisenau) zunehmend großstädtisch geprägt. Bei anderen Vororten (z. B. Drais oder Finthen) blieb der dörfliche Charakter weitgehend bestehen. In der Innenstadt selbst sind jedoch auch viele andere Elemente des Städtebaus erhalten geblieben.

Noch klar an das mittelalterliche und frühneuzeitliche Stadtbild erinnert die heutige „Altstadt“ mit ihren verwinkelten Straßen und Gassen um die Augustinerstraße.

Dort finden sich auch bis heute noch Fachwerkhäuser. Große Teile der historischen Altstadt, vor allem nördlich der Ludwigsstraße, wurden durch die britischen Luftangriffe auf Mainz im Zweiten Weltkrieg beschädigt, später abgerissen und modern überbaut.

Die von Stadtbaumeister Eduard Kreyßig entworfene Neustadt war eines der größten Stadterweiterungsprojekte seiner Zeit, in dem die Stadtfläche sich fast verdoppelte.

Die Neustadt entstand in der Gründerzeit um 1900, in der sich Mainz von der provinziell geprägten Festungsstadt zur Großstadt entwickelte.

Das Panorama der Stadt von der Rheinseite wird heute vor allem von Bauten zweier unterschiedlicher Bauepochen geprägt:

Dem Rathauskomplex (von Arne Jacobsen und Otto Weitling) mit Hilton-Hotel und Rheingoldhalle aus der Moderne und dem Barock- bzw. Renaissance-Ensemble bestehend aus dem Neuen Zeughaus (heute Staatskanzlei), dem Deutschhaus (heute Landtag) und dem Kurfürstlichen Schloss.

Nachdem die Umsetzung einer ambitionierten Neuplanung der im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstörten Innenstadt durch Marcel Lods scheiterte, wurden nur die wichtigsten Gebäude wiedererrichtet. Dazu gehören die vielen barocken Adelspaläste, die sich vor allem am Schillerplatz befinden.

Ansonsten wurden in Mainz zunächst überwiegend neue Wohnhäuser, beispielsweise die Siedlung Am Fort Elisabeth, gebaut.

Bedingt durch den erst späten Aufschwung zu Beginn der 60er-Jahre sind diese Gebäude vor allem in dem Stil jener Dekade gehalten, was damals wie heute von Städtebauern kritisiert wurde. Auch viele Wohnsiedlungen im Umkreis der Stadt sind im Stil der 60er entstanden.

Zu den bedeutendsten heute noch bestehenden Bauten des 19. Jahrhunderts in Mainz zählen die evangelische Christuskirche, der Hauptbahnhof, die Rheinbrücke, Teile des von Georg Moller errichteten Staatstheaters und die Festungsanlagen bzw. deren Reste.

Die noch heute häufig im Stadtbild deutlich sichtbaren sonstigen Bau-Zeugnisse jener Zeit sind fast ausschließlich Wohnhäuser mit oder ohne Geschäftszeile.

Von den bedeutenderen Bau-Epochen in Mainz, Romanik, Gotik, Renaissance (in Ansätzen) und vor allem Barock sind jedoch noch mannigfaltigere Beispiele erhalten geblieben.

Romanik und Gotik in Mainz

Die ehemalige Stiftskirche St. Stephan Auch heute sind in der Stadt Mainz viele Zeugnisse historischer Baukultur der Romanik und Gotik erhalten, die das Stadtbild prägen.

Bedeutendstes Bauwerk der Romanik in Mainz ist der Mainzer Dom, den Erzbischof Willigis zwischen 975 und 1009 errichten ließ. Da er bereits am Tag seiner Weihe weitgehend abbrannte, wurde er in den Folgejahren immer größer aufgebaut, denn auch 1081 und 1137 brannte der Dom. Er wurde von Erzbischof Bardo, Kaiser Heinrich IV., Erzbischof Konrad I. von Wittelsbach und Erzbischof Siegfried III. von Eppstein durch alle Bauepochen der Romanik weitergeführt. Zu Beginn der Epoche der Gotik wurden auch am Dom gotische Elemente verwirklicht.

Unter anderem wirkte der als Naumburger Meister bekannt gewordene Künstler am Dom. Westlich des Doms liegt die St.-Johannis-Kirche, die vermutlich über dem ersten Dom errichtet wurde und wohl selbst auch einmal Domkirche des Bistums war. Sie wurde 910 von Erzbischof Hatto geweiht und in spätkarolingischen Formen errichtet.

Durch Umbauten und nach Zerstörungen vor allem im Zweiten Weltkrieg ist sie jedoch mehrfach überformt worden. Zusammen mit dem Dom und der 1793 zerstörten, dem Dom östlich vorgelagerten Liebfrauenkirche bildete die Johanniskirche einst eine zusammenhängende Einheit und mit den umliegenden Plätzen („Höfchen“) die erzbischöfliche Pfalz.

Nicht erhalten ist das historische Stift St. Alban vor Mainz, das in seiner Größe im 8. und 9. Jahrhundert wichtigste Kirche und geistiges Zentrum des Bistums war.

Die Kirche verfiel schon im Hochmittelalter. Die Reste wurden im Markgräflerkrieg zerstört. Ebenfalls von Willigis gegründet ist die Stiftskirche St. Stephan, die jedoch bald durch einen gotischen Bau ersetzt wurde.

Sie ist heute die größte gotische Kirche in Mainz.

Aus der Stilepoche der Gotik stammen auch die Pfarrkirchen St. Emmeran und St. Quintin (gleichzeitig Pfarrkirche der ältesten Pfarrei von Mainz/Vorgängerbau schon im 8. Jahrhundert).

Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte gotische Kirche St. Christoph ist heute das Kriegsmahnmal der Stadt.

Renaissance

Neues Zeughaus (vorne) und Deutschhaus prägen das Rheinpanorama der Stadt.

Ganz rechts am Bildrand ist das Kurfürstliche Schloss zu sehen Bedeutendstes Bauwerk der Renaissance in Mainz ist das Kurfürstliche Schloss.

Stilistisch gehört es zur sogenannten „Deutschen Renaissance“, deren spätestes Zeugnis dieser Bau ist. Ebenfalls aus der Stilepoche der Renaissance stammt das Haus Zum Römischen Kaiser, das heute das Gutenberg-Museum beherbergt.

Der von Erzbischof Albrecht gestiftete Marktbrunnen gehört zu den prächtigsten Renaissancebrunnen Deutschlands. Als weiteres Zeugnis, freilich schon am Übergang zum Barock stehend, kann die ab 1615 in der Nähe des heutigen Gutenbergplatzes errichtete Domus Universitatis angesehen werden, welche für Jahrhunderte höchster Profanbau der Stadt war.

Barock und Rokoko

Die Barockzeit ließ die Stadt vor allem während des Episkopats Lothar Franz’ von Schönborn einen beispiellosen Bauboom erleben, dessen Ergebnisse noch heute im Stadtbild zu sehen sind und dieses zum Teil sogar prägen.

 

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